Sensationails Erfahrung

Ich bin kein Nagellackjunkie. Eigentlich finde ich es sogar ziemlich nervig, mich um meine Nägel zu kümmern; gleichzeitig finde ich es wichtig, gepflegte Hände zu haben.

Um irgendwie beides unter einen Hut zu bekommen, habe ich mich entschlossen, das Sensationails- Set auszuprobieren. Im Starterkit enthalten sind eine UV Lampe, primer, base- und top coat, sowie ein Farblack. Ich habe in diesem Fall den Farblack „taupe“ ausprobiert, den ich eher als sandfarben (oder beige) empfinde.
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Der Auftrag war überraschend unkompliziert. Primer, UV-Lampe, base coat, UV-Lampe, Farblack, UV-Lampe, top coat, UV- Lampe … nach 15-20 Minuten hat man die Prozedur hinter sich. Was super ist: Der Lack lässt sich ohne Probleme absolut streifenfrei auftragen. Und er ist sofort trocken! Man hat also nach 20 Minuten hochglänzende, streifenfreie, trockene Nägel. Feine Sache. Der erste negative Punkt: Man muss ordentlich arbeiten. Ein Profi bekommt das sicher gut hin, je nachdem wie begabt oder geübt man selbst ist, ist das vielleicht nicht ganz so schön. Ich sag nur, mit links die rechte Hand lackieren..
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Ich habe in dem Fall beim linken Daumen aus Versehen etwas auf die Haut lackiert, vielleicht einen knappen Millimeter. Das ist dann auch die Stelle, an der ich nach bereits 2 Tagen merke, dass das nicht super lange halten wird. Der Lack biegt sich an dieser Stelle, und wird sich dort abziehen lassen.
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Springen wir jetzt knappe 7 Tage weiter.
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Der geschluderte Daumennagel machte einiges an Spirenzchen, daher hatte ich ihn bereits nach 5 Tagen komplett entfernt. Jetzt sehen aber auch die anderen Nägel nicht mehr ganz so super aus. Tipwear gibt es zwar keine, aber von der anderen Seite löst sich der Lack. Dies sieht man auch daran, dass die betroffenen Stellen etwas heller sind als der Rest. Man kann auch schon sehen, dass der Lack beginnt, rauszuwachsen. Also geht es an die Entfernung. Da sich der Lack bei mir löst, kann ich ihn stellenweise einfach abziehen. Für den Rest habe ich mir aus Aluminiumfolie und Wattepads kleine Hütchen für die Finger gebastelt, und alles für 15 Minuten in Aceton eingeweicht. Und dann nochmal für 20 Minuten, da vor allem an den Nagelspitzen sehr hartnäckige Stellen waren, die sich einfach nicht lösen wollten. Letztendlich musste ich trotz der langen Acetonbehandlung die letzten Reste von meinen Nägeln meißeln. Beides ist sicherlich nicht das Nonplusultra für die Nägel, und danach waren sie super rau und hatten immer noch viele winzige Stückchen des Lacks drauf.
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Das sieht und fühlt sich furchtbar an. Alleine wegen der Entfernung kann ich dieses System leider gar nicht weiterempfehlen!