Nicka K airbrush FX blending sponge

Ebenfalls in der Januarausgabe der Glossybox enthalten war der Nicka K airbrush FX blending sponge, den ich natürlich ebenso sofort ausprobieren musste. ^^
Der Schwamm kommt in einer durchsichtigen Plastikverpackung, sodass man die Form gut von außen erkennen kann. Anstelle der von vielen anderen Herstellern verwendeten Eiform ist dieser Schwamm eher wie ein Butternutkürbis geformt.
Auf der Rückseite steht, dass man den Schwamm anfeuchten und auswringen soll, bevor man das Makeup damit aufträgt.
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Der Schwamm hat eine poröse Oberfläche. Die Form lässt sich gut greifen, und die verschiedenen Wölbungen lassen sich gut für die verschiedenen Winkel des Gesichts verwenden.
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Im Vergleich zu einem no-name Schwamm ist der „blending sponge“ deutlich fester. Die Porösität an der Seite ist tatsächlich ähnlich; die Form und Festkeit sind dabei natürlich die größten Unterschiede (nach Farbe und Preis).
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Und wie ist jetzt der Auftrag mit dem Schwamm?

Wie jeden Winter ist meine Haut gestresst, hat trockene Stellen, schuppt sich um die Nase sogar. Ich habe Schwierigkeiten, Foundation aufzutragen, ohne dass sie sich vor allem um die Nase absetzt und Hautschuppen betont. Eine ideale Ausgangsposition für den Test mit der Schwammapplikation also!

Also habe ich den Schwamm befeuchtet, ausgewrungen und in meine derzeit verwendete BB Cream getupft, und dann tupfend und pressend aufgetragen. Das Ergebnis war überraschend gut. Mit dem Schwamm trägt man eine dünnere Schicht Foundation auf, presst sie gleichzeitig in die Poren und feinen Linien, sodass diese weniger prägnant erscheinen. Auch meine trockenen Hautstellen waren deutlich weniger auffällig.
Das Ergebnis seht ihr unten – normalerweise verwende ich derzeit gar keine Foundation, da es wie gesagt schrecklich aussieht. Mit dem Schwammauftrag bemerkte man die Problematik aber kaum, das Ergebnis war großteilig ebenmäßig und unauffällig.
Auftrag mti Schwamm photo BB cream mit Schwamm aufgetragen_zpsjpdh0kzs.jpgIch bin ziemlich positiv überrascht! Natürlich habe ich auch vorher schon einen Schwamm für die Applikation verwendet und fand ihn gut. Ich habe aber das Gefühl, dass sich der airbrush FX blending sponge noch besser geschlagen hat als mein vorheriger no-name Schwamm. Der einzige Nachteil (generell bei Schwämmen) ist, dass ich ca. doppelt soviel Makeup verwendet habe, wie ich normalerweise verbrauche. Da sich das aber sonst auf ca. 1/2 Erbsengröße erstreckt, mit Schwamm also ca. 1 Erbse, kann ich das vernachlässigen.

Dafür gibt es aber natürlich einen ordentlichen Preisunterschied zwischen no-name und Nicka K (und auch dem Beautyblender). Normale Schwämme kann man für 1-2€ in der Drogerie kaufen, während der „blender sponge“ für ca. 10€ verkauft wird. Wer gerne Schwämme zum Auftrag verwendet, und/oder problematische Haut hat, sollte sich die „Eier“ durchaus anschauen. Man sollte aber auch bedenken, dass man einen Schwamm nie zu 100% reinigen kann, und er daher eine deutlich kürzere Lebenserwartung als zB. ein Pinsel hat. Bei mir hat sich der Schwamm von Nicka K durchaus gut geschlagen. Ich kann ihn empfehlen, aber natürlich keine Aussage zum Für und Wider im Vergleich zum Beautyblender treffen.