Poptarts Test

Kennt ihr noch Poptarts? Inzwischen gibt es einige Nachahmerfirmen in Deutschland, und insbesondere herzhafte Varianten für den Toaster gibt es in fast jedem Supermarkt. Aber kennt ihr die echten Poptarts? In Deutschland sind sie fast nur als Importware erhältlich, oder in der Auslands-/Feinkostsektion von großen Supermärkten wie real oder bei Edeka. Ich habe die Packung für rund 5€ zum Verkauf gesehen; enthalten sind dann 4 Packungen à 2 Stück. Es gibt auch eine größere und eine kleinere Packung in den USA.

Vier Sorten habe ich getestet:
Himbeere
Heidelbeere
s’mores (Marshmallow)
Red Velvet
Dunkin‘ Donuts frosted chocolate mocha
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Insgesamt sind Poptarts wie große Kekse, die man eben kalt oder auch warm essen kann. Ich habe gehört, dass manche Leute sie auch gerne in Milch tunken. Insgesamt sind sie eine etwas krümelige Angelegenheit, die Füllung ist immer nur so in der Dicke von ca. 1mm enthalten. Der Zuckerguß schmilzt im Toaster nicht. Ich habe die Poptarts getoastet und dann kurz abkühlen lassen, damit ich mir nicht die Zunge verbrenne. Allerdings war die Füllung oft nicht so heiß wie befürchtet.

Beginnen wir mit „raspberry“ (Himbeere):
Diese Poptarts waren extrem süß. Leider kaum fruchtig, dafür schmeckte die Füllung ziemlich künstlich.
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s’mores:
Diese Poptarts haben eine Füllung aus Marshmallow und Schokolade. S’mores gibt es auf dem deutschen Markt nicht, machen aber in Übersee viele Leute süchtig. Diese Poptarts waren süß, aber lecker. Abends vorm Kamin kann ich mir das gut vorstellen.
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red velvet:
Zu deutsch: „roter Samt“ ist so ein Trend, der gerade wiedergekommen ist. Im Grunde verwendet man rote Lebensmittelfarbe, und es gibt etwas Weißes als Kontrast dazu. In diesem Fall besteht die Füllung aus weißem Fondant (?), was überraschend gut schmeckt. Auch süß, aber gut. 🙂
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blueberry:
Mein Favorit unter den Getesteten! Das liegt aber auch daran, dass ich Blaubeeren einfach gerne mag. Die Füllung ist deutlich weniger pappsüß als bei der Himbeerversion, und auch deutlich fruchtiger.
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und dann gibt es noch den frosted chocolate mocha:
Ich kenne die Kaffees von Dunkin‘ Donuts, und bin kein Fan. Entsprechend skeptisch war ich dieser Sorte gegenüber. Aber für den Blog teste ich alles. Leider schmecke ich hier nur einen Mundvoll Kaffee. Das ist mir leider zu wenig..
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Habt ihr auch schon was probiert?

Oreos Test

Ah, Oreos. In den 90ern gab es sie in kleiner Packungsgröße in Videoverleihs, wisst ihr das noch? Inzwischen kann man sie hier in sämtlichen Supermärkten kaufen, und sogar die ein oder andere Sondersorte schafft es bis ins kleine Deutschland. Ich habe sechs Sorten getestet, die euch vielleicht interessieren. 😀 Vor einigen Wochen habe ich euch schonmal zwei Sorten vorgestellt. 

Die Sorten sind:
Lemon
Cinnamon Bun (Zimtschnecke)
Peanut Butter (Erdnussbutter)
Waffle & Syrup (Waffeln und Sirup)
Thins Salted Caramel (gesalztes Karamell)
Thins Coconut
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Beginnen wir mit den „Thins“ salted caramel (links auf dem Bild):
Die schmale Version der Oreos hat nur halb so viel Füllung wie der normale Keks (es gibt auch „double stuffing“, da ist dann doppelte Füllung enthalten), in diesem Fall schmeckt die Füllung nach Karamell. Das fanden wir ganz ok, aber das Besondere hat uns an diesem Keks gefehlt. Ich liebe ja Karamell, aber ich glaube, den Geschmack ohne das Karamell selbst zu transportieren klappt halt nicht so gut. Etwas künstlich.

Waffle & Syrup (rechts auf dem Bild):
Wie soll man sich den Geschmack „Waffeln und Sirup“ vorstellen? Was für Sirup ist das überhaupt? Den Keks zu essen bringt leider nicht viele Antworten. Es schmeckt süß, sehr süß, und ja, irgendwie ist auch Waffel da mit drin. Und vielleicht soll das Ahornsirup sein da in dem dunkelbraunen Kern innendrin? Insgesamt schmeckt der Keks ok, aber war dann doch einer der am wenigsten beliebten.

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salted caramel & waffle & syrup

Cinnamon Bun (links):
Hier schmeckte man den Zimt eindeutig heraus. Für Zimtfreunde super, für andere war es ein bisschen viel. Dafür weiß man genau, was dieser Geschmack sein soll, und es verbindet sich auch alles schön miteinander.

Peanut Butter (rechts):
Hier gibt es den klassischen Oreo-Keks mit einer Füllung mit Erdnussbuttergeschmack. Auch hier schmeckt man die Erdnuss deutlich. Dieser Keks war recht beliebt bei uns. Mir persönlich reichte da einer oder zwei, dann war es mir zuviel. Gewaltig, aber gut.

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cinnamon bun & peanut butter

Lemon:

Schmeckte nach Teig und Lemoncurd. Insgesamt ganz gut; hätte ich gar nicht so erwartet. Die Füllung ist nicht bitter oder spritzig, sondern eher mild-zitronig.

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lemon

Thins Coconut (ohne Bild weil als erstes verzehrt):
Dieser Keks sieht aus wie ein normaler „thin“ Oreo, die es inzwischen auch bei uns zu kaufen gibt. Die Füllung hat aber einen sanften Kokosgeschmack – sehr lecker, nicht zu süß, transportiert den gewohnten Oreogeschmack und war dennoch etwas Neues. Ich als Oreokeks-Fan (im Gegensatz zur Füllung meine ich) habe mich gefreut, dass hier wieder mit dem originalen Oreokeks kombiniert wurde. Mein Favorit!

Was schmeckt euch an Oreos besser, Füllung oder Keks?

Bioré perfect Milk SPF 50+ PA++++

Ich verwende gerne Sonnenschutzprodukte aus Asien. Durch meinen Draht nach Japan bekomme ich öfter Produkte mitgebracht. Vorgestellt hatte ich euch schonmal Kanebo’s Allie long keep Gel und auch Bioré’s bright face milk. Inzwischen habe ich auch Skin Aqua UV super moisture essence und Bioré’s perfect milk aufgebraucht. Beide haben sich wie erwartet sehr gut geschlagen. Das hier ist die überarbeitete Variante der früheren weißen perfect milk.
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Die „perfect face milk“ von Bioré kommt in einer 40ml Flasche, anstelle der sonst üblichen 30 ml. Der Preis ist aber der gleiche wie bei den anderen.

Die Konsistenz ist sehr flüssig; der Name „UV water“ kommt nicht von ungefähr. Auf der Haut nimmt man das Produkt dann gar nicht mehr wahr, es weißelt nicht, klebt nicht, und man kann Make-Up darüber ohne Probleme auftragen. Ich glaube, dass mir aber tatsächlich die „bright face milk“ doch besser gefällt, da sie ein strahlendes Finish bietet, was man dann eben mattieren kann oder muss. Die „perfect face milk“ ist da deutlich matter und zurückhaltender – im Übrigen gefiel mir die Vorgängervariante in dieser Hinsicht besser. Ich kann mir dieses Produkt auch gut für Herren vorstellen. Der Sonnenschutz war in gewohnt hoher Qualität.

Mizon Snail Repair Blemish Balm SPF32/ PA++

Mizon eine relativ neue Marke auf dem koreanischen Kosmetikmarkt, und ist bekannt für die Produkte mit Schneckenschleim. Dieser soll laut diverser Quellen antibakteriell wirken, womit es es geeignetes Mittel gegen Unreinheiten, Akne, durch die feuchtigkeitsspendende Wirkung aber auch hilfreich gegen Fältchen sein soll.

Ich hatte Gutes über den Snail Repair Blemish Balm von Mizon gelesen, und ihn mir über ebay direkt aus Südkorea bestellt. Damit habe ich im Übrigen gute Erfahrungen gemacht; die Produkte sind nach 2-4 Wochen zuverlässig da.

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Inhaltsstoffe: Snail Secretion Filtrate, Ethylhexyl, Methoxycinnamate, Titanium Dioxide, Polymethyl Methacrylate, Peg/ppg-17/6 Copolymer, Dicaprylyl Carbonate, Dimethicone, Cetyl Peg/ppg-10/1 Dimethicone, Arbutine, Bis-ethylhexyloxyphenol, Methoxypheryl Triazine, Sodiumchloride, Ozokente, Cyclopentasiloxane, Triethyl Citrate, Disteardimonium Hectorite, C12-15 Alkyl Benzoate, Glycosiltrehalose, Hydrogenated Starch Hydrosylate, Calcium Stearate, Hexyl Laurate, Zinc Oxide, Sorbitan Sesquioleate, Sodium Hyaluronate, Lauryl Peg/ppg-18/18 Methicone, Polyhydroxystearic Acid, Alumina, Sorbitan Sesquiolate, Aluminum Stearate, Allantoin, Panthenol, Triethoxycaprylylsilane, Beta-glucan, Adenosine, Lecithin, Tocopheryl Acetate, Caprylic/capric Triglyceride, Ubiquinone, Diisopropyl Adipate, Glycerin, Amica Montana Flower Extract, Artemisia Absinthium Extract, Achillea Millefolium Extract, Gentiana Lutea Root Extract, Ethanol, Castanea Sativa (chestnut) Seed Extract, Carica Papaya (papaya) Fruit Extract, Lavandula Angustifolia (lavender) Extract, Cornusofficinalis Fruit Extract, 1,2-octanediol, Ethylhexylglycerin, Tropolone, Disodium Edta, Fragrance, Ci77491, Ci77492, Ci77499

 

Der Balm ist eher cremig. Beim Auftrag merkt man direkt, dass der Balm stark deckt. Die Farbe passt sehr gut zu mir; sehr hell und gelblich. Bei mir hält der Balm den gesamten Arbeitstag durch. Nach 8-9 Stunden merkt man dann dass er sich leicht an manchen Stellen sammelt, aber man wirkt nicht fleckig. Leider liegt der Balm pastös auf, wenn ich etwas zu viel verwende. Dann sammelt er sich auch etwas stärker an den bestimmten Stellen, weswegen ich gewöhnlich nur eine erbsengroße Menge verwende, und eventuell als zweite Schicht nochmals ein Viertel bis die Hälfte davon über die Stellen, die ich stärker abdecken möchte, gebe. Das funktioniert soweit ganz gut, nur leider habe ich außerdem das Gefühl, dass die Konsistenz bei mir Öligkeit triggert. Ich habe tendenziell ölige Mischhaut, und habe diese BB Cream sowohl im warmen Herbst als auch im Winter verwendet. Im Winter passte die Konsistenz zwar besser, war aber immer noch nicht perfekt. Nach 3-4 Stunden glänze ich damit doch ganz gut. Für Haut, die kein Ölproblem hat, kann ich sie mir aber gut vorstellen.

Ich würde den Balm daher nicht nachkaufen, auch wenn er ergiebig und stark deckend ist.

Ein weiteres ausführliches Review zu dieser BB Cream findet ihr auf dem Blog Snow White and the Asian Pear (englisch).

Finca canarias Aloe Vera Gel Puro

Wie schon erwähnt, habe ich auf Gran Canaria eine kleine Aloe Vera-Farm besucht, und mir von dort das Gel Puro für 15€ auf 250 ml mitgenommen.
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Das Gel kommt in einer Flasche und ist im Vergleich zu Pere Marve eher flüssig.

Hier sind die Angaben zu Inhaltsstoffen und Hinweise:
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Mir hat hier vor allem gefallen, dass ich mir alles vor Ort anschauen konnte. Die Firma war authentisch und sympatisch, der Preis angemessen für das Produkt. Ich mag es durchaus, kleinere Firmen zu unterstützen, die hinter ihrer Sache stehen. Finca Canarias hat im Übrigen auch einen Onlineshop, bei dem es sich aufgrund der Versandkosten lohnt, eine größere Bestellung aufzugeben.

Das Aloe Vera Gel selbst stinkt ziemlich (natürlich), zieht aber sehr schnell ein und versorgt gut mit Feuchtigkeit. Gestresste Haut kann sich wieder beruhigen. Wir hatten es auf unserer Kambodscha-Tour dabei, und es hat uns sehr gute Dienste geleistet. Die Après-Sonnenprodukte ohne reine Aloe Vera, die ich bisher getestet hatte, sind deutlich dahinter zurückgeblieben. Was ist eure liebste Après-Pflege?

fair produzierte Kleidung: Stanley & Stella

Nachhaltiges Leben und Ressourcenschonung sind große Themen, die zunehmend wichtiger werden. Ich selbst bin kein großer Shoppingmensch, weswegen mir die Entscheidung, auf höhere Qualität zu setzen, nicht sehr schwer fiel. Schon lange hatte ich sowieso nichts mehr in den sehr günstigen Läden gekauft, da die Qualität meistens doch zu wünschen übrig lässt. Außerdem finde ich Naturstoffe angenehmer auf der Haut; mal abgesehen von der Wirkung (zum Beispiel bei Wollpullover vs. Acrylpullover).

Durch einen Beitrag fiel mir über den Avocado Store die Firma Stanley & Stella auf, von der ich mir ein fair produziertes T-Shirt bestellte. Ich wollte so einen Stil sowieso gerne einmal haben, und außerdem dachte ich mir, dass bei einem Oberteil auch Größenunterschiede vielleicht nicht so stark ins Gewicht fallen. Heute möchte ich meine Erfahrung mit euch teilen.

Eine knappe Woche nach meiner Bestellung im Avocado Store bekam ich einen Umschlag von „Shirtfoundation Brandstore“ geliefert, in dem das T-Shirt und ein Rücksendeschein enthalten waren. Das erste was mir auffiel war, dass das Oberteil so gut wie gar nicht roch. Habt ihr schonmal an einem T-Shirt bei Primark gerochen? Das Shirt von Stanley & Stella war offensichtlich nicht (oder weniger) mit Chemikalien behandelt worden.

Der Fit des Modells „Shirley Streak“ ist locker, aber nicht weit. Ich trage gewöhnlich eine 38, und habe mir die Größe M bestellt. Ich würde sagen, diese fiel größengetreu aus.
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Auch mit der Verarbeitung bin ich zufrieden. Die Nähte sind sauber und fest. Der Stoff ist etwas dicker, und zu meiner Überraschung auch fast blickdicht. Bei weißen Oberteilen sieht man ja häufig viel durch; hier hält sich das in Grenzen, wenn es auch nicht 100% blickdicht ist.
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Auch nach dem ersten Waschen behielt das Oberteil seine Form und auch die Farbe blutete nicht aus. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem Kauf. Mit knapp 16€ finde ich den Preis auch sehr bezahlbar.

Eigentlich ist es sehr schade, dass es keinen Laden mit garantiert ökologisch und ethisch vertretbaren Produkten vor Ort gibt. Gerade die Größenfrage, und die oftmals anfallenden Versandkosten (und ggf. zusätzliche Rückversandkosten) sind doch Hindernisse, die zum Beispiel mich davon abhalten, öfter Kleidung online zu bestellen – egal ob fair produziert oder konventionell. Daher war ein Oberteil (mit einer hohen Wahrscheinlichkeit dass die Größe passt) ohne anfallende Versandkosten ein guter Einstieg für mich.

Kauft ihr bei Primark&Co.?

Lotte Chocolate Pie

Ich glaube, ich habe die „Choco Pies“ noch gar nicht vorgestellt, obwohl sie immer wieder gerne bei uns ankommen. Es handelt sich um kleine Blätterteig(?)-Kekse der koreanischen Firma Lotte. Gefüllt sind sie mit einem winzigen Klecks Schokolade, die sehr nussig schmeckt.
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Die Pies sind jeweils etwa so groß wie ein 1€ Stück.