fair produzierte Kleidung: Stanley & Stella

Nachhaltiges Leben und Ressourcenschonung sind große Themen, die zunehmend wichtiger werden. Ich selbst bin kein großer Shoppingmensch, weswegen mir die Entscheidung, auf höhere Qualität zu setzen, nicht sehr schwer fiel. Schon lange hatte ich sowieso nichts mehr in den sehr günstigen Läden gekauft, da die Qualität meistens doch zu wünschen übrig lässt. Außerdem finde ich Naturstoffe angenehmer auf der Haut; mal abgesehen von der Wirkung (zum Beispiel bei Wollpullover vs. Acrylpullover).

Durch einen Beitrag fiel mir über den Avocado Store die Firma Stanley & Stella auf, von der ich mir ein fair produziertes T-Shirt bestellte. Ich wollte so einen Stil sowieso gerne einmal haben, und außerdem dachte ich mir, dass bei einem Oberteil auch Größenunterschiede vielleicht nicht so stark ins Gewicht fallen. Heute möchte ich meine Erfahrung mit euch teilen.

Eine knappe Woche nach meiner Bestellung im Avocado Store bekam ich einen Umschlag von „Shirtfoundation Brandstore“ geliefert, in dem das T-Shirt und ein Rücksendeschein enthalten waren. Das erste was mir auffiel war, dass das Oberteil so gut wie gar nicht roch. Habt ihr schonmal an einem T-Shirt bei Primark gerochen? Das Shirt von Stanley & Stella war offensichtlich nicht (oder weniger) mit Chemikalien behandelt worden.

Der Fit des Modells „Shirley Streak“ ist locker, aber nicht weit. Ich trage gewöhnlich eine 38, und habe mir die Größe M bestellt. Ich würde sagen, diese fiel größengetreu aus.
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Auch mit der Verarbeitung bin ich zufrieden. Die Nähte sind sauber und fest. Der Stoff ist etwas dicker, und zu meiner Überraschung auch fast blickdicht. Bei weißen Oberteilen sieht man ja häufig viel durch; hier hält sich das in Grenzen, wenn es auch nicht 100% blickdicht ist.
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Auch nach dem ersten Waschen behielt das Oberteil seine Form und auch die Farbe blutete nicht aus. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem Kauf. Mit knapp 16€ finde ich den Preis auch sehr bezahlbar.

Eigentlich ist es sehr schade, dass es keinen Laden mit garantiert ökologisch und ethisch vertretbaren Produkten vor Ort gibt. Gerade die Größenfrage, und die oftmals anfallenden Versandkosten (und ggf. zusätzliche Rückversandkosten) sind doch Hindernisse, die zum Beispiel mich davon abhalten, öfter Kleidung online zu bestellen – egal ob fair produziert oder konventionell. Daher war ein Oberteil (mit einer hohen Wahrscheinlichkeit dass die Größe passt) ohne anfallende Versandkosten ein guter Einstieg für mich.

Kauft ihr bei Primark&Co.?

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