Kokosöl – eins für alles

In meinem Haushalt ist Kokosöl inzwischen unersetzlich. Ursprünglich habe ich es zur Haarpflege verwendet, aber auch in der Küche nutze ich es inzwischen sehr gerne. Inzwischen ist Kokosöl nicht mehr exotisch, und es gibt viele Hersteller auf dem deutschen Markt, die ihre Produkte häufig aus Indien oder Südostasien kommen lassen.

Natives Kokosöl enthält viele gesättigte Fettsäuren und soll Cholesterin reduzieren, vor freien Radikalen schützen, und entzündungshemmend wirken. Je nach Sorte schmeckt es neutral bis nussig, und gibt vielen Speisen einen besonderen Geschmack. Durch diese Eigenschaften und den wenig aufdringlichen Geschmack eignet es sich gut zum Ölziehen, dem viele positive Effekte, wie weißere Zähne, nachgesagt werden.
Natürlich kann man es zum kochen und backen verwenden, durchaus auch zum frittieren. Man kann es aber auch einfach als Aufstrich verzehren – wobei ich das noch nie ausprobiert habe.

Als Haarkur erwärme ich ca. einen Teelöffel, bei sehr langen und/oder dicken Haaren bis zu zwei Teelöffel Kokosöl in meinen Händen, und knete es von den Spitzen beginnend bis zum Haaransatz ein. Bei trockener Kopfhaut darf es durchaus auch sanft in die Haut einmassiert werden. Dann lasse ich das Öl möglichst lange einwirken. Normalerweise mindestens über Nacht; am Wochenende habe ich es durchaus auch mal einen ganzen Tag in den Haaren, bevor ich meine Haare ganz normal mit einem milden Shampoo wasche. Meine Haare reagieren auf diese Behandlung sehr gut, und fetten nicht nach.

Aber auch zur Hautpflege kann man es verwenden, da es reichhaltige Pflege bietet, und entzündungshemmende Wirkstoffe enthält. Natürlich kann man sich damit auch sanft das Gesicht reinigen (Stichwort Ölreinigung). Außerdem lässt es sich auch als natürliches Deodorant verwenden.

Bei einer Temperatur unter ca. 25 Grad ist das Kokosöl fest, und wird oftmals als Kokosfett bezeichnet. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wird Kokosfett übrigens unter dem Namen „Palmin“ in Deutschland verkauft – schon mal gesehen? (Das ist aber nicht mit Palmöl zu verwechseln.)

Bei uns halten 400 ml 2-3 Monate, wenn wir damit kochen und ich es ca. alle zwei Wochen als Haarkur verwende. Was ist eure bevorzugte Verwendung?

Hintergrundinformationen:

Wikipedia Kokosöl
Wikipedia Palmin
Biokokosöl.de

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2 Gedanken zu “Kokosöl – eins für alles

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